Nachricht vom 15.04.11

It’s an amazing time

11 Jahre Pocket PC

“It’s an amazing time in mobile computing, and we’re just getting started” sagte Microsoft Chef Steve Ballmer am 18. April 2000, vor genau 11 Jahren, als er in der New Yorker Grand Central Station die ersten Pocket PCs vorstellte.

Damals waren gerade vier Geräte von Casio, Compaq, HP und Symbol mit dem neuen Betriebssystem Windows CE 3.0 angekündigt, das der Microsoft Plattform zum Durchbruch verhelfen sollte. Nur einer davon, der HP Journada war bereits lieferbar. Andere Hersteller (Palm, Handspring, Psion, Apple) waren schon seit einigen Jahren mit Kleinstcomputern erfolgreich.

Die neuen Pocket PCs sollten nach der Microsoft Pressemitteilung zwischen 299 und 599 US$ kosten und neben Geschäftskunden auch den ‘mobile lifestyle’ ansprechen. Gerade in den letzten Jahren zeigten Tausende PocketPC Navigationssysteme in den Regalen der Lebensmittel- discounter und die Smartphones mit integriertem Telefon, dass diese Vison Realität wurde.

Einer der wichtigsten Faktoren für die Popularität von Windows-Mobile ist neben Hardware und Betriebssystem die Vielfalt an Anwendungssoftware, die von Hunderten externer Entwickler angeboten wird. Auch ein ‘großer’ PC ist ohne Software kaum nutzbringend einzusetzen.

Im Laufe der letzten 11 Jahre wurden die einfachen elektronischen Kalender zu modernen Multimedia-Maschinen mit Telefonfunktionen und GPS-Unterstützung weiterentwickelt. Der Begriff Pocket PC wurde im Jahr 2010 offiziell von Microsoft durch den Begriff Windows Phone ersetzt. Aktuelle WIndows Phones setzen auf das komplett neue Betriebssystem Windows Phone 7.


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