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Nachricht vom 21.01.09

Obama soll BlackBerry abgeben

Neues Geheimdiensttelefon mit Windows Mobile

Der neue US-Präsident Barack Obama setzte in seinem Wahlkampf auf das Internet und auf sein Lieblingshandy, einen Blackberry.

Seine Sicherheitsberater raten dringend davon ab, das Gerät als Präsident weiter zu benutzen. Hacker könnten das Gerät angreifen, außerdem schreibt ein US-Gesetz vor, dass die gesamte Korrespondenz des US-Präsidenten gespeichert werden muss.

Barack Obama sagte kürzlich gegenüber dem Nachrichtensender CNN: 'Ich klammere mich noch an mein Blackberry ... Wenn ich etwas Dummes mache, kann mir jemand aus Chicago eine E-Mail schicken und sagen: Was machst du da?'.

Als Ersatz bietet der Rüstungskonzern General Dynamics ein ähnliches Gerät auf Windows Mobile Basis an. Das als 'Sectera Edge' bezeichnete Smartphone wurde vom US-Nachrichtendienst NSA (National Security Agency) für den militärischen Gebrauch zugelassen. Es soll besonders sicher gegen Stürze, Wasser und Schmutz sein und per WLAN, GSM oder CDMA ins Netz gehen.

Ob Präsident Obama seinen Blackberry behalten darf oder auf Windows Mobile umsteigen muss, steht noch nicht endgültig fest. Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) kann sich, wie auch immer die Entscheidung ausfällt, als Gewinner fühlen. Allein der Werbewert dieser Diskussion wird mit 25 bis 50 Millionen US-Dollar eingeschätzt.

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